Wien – die charmante Hauptstadt Österreichs

Wien hat den Ruf, sehr charmant, aber auch immer ein bisschen morbide zu sein. Vielleicht ist es genau diese Mischung, die den Reiz der österreichischen Metropole ausmacht. Wien, das ist für viele Menschen der Inbegriff für Walzer, nostalgische Kaffeehäuser und den Glanz der Habsburger Monarchie, der die Stadt über einen sehr langen Zeitraum geprägt hat. Wien ist einzigartig, aber trotzdem immer wieder anders.

Die Geschichte Wiens
Vermutlich wurde Wien schon in der Altsteinzeit von Menschen bewohnt, aber erst die Römer, die im 1. Jahrhundert nach Christus dort ein Militärlager aufbauten, gaben der Stadt den Namen Vindobona. 1278 begann mit König Rudolf I. die Zeit der Habsburger und Wien wurde zur Residenzstadt. Im 17. Jahrhundert wurde Wien von den Türken belagert, aber nicht erobert und den Türken verdanken die Wiener bis heute ihren Kaffee. Zweimal von Napoleon besiegt, fand nach der Ära des Franzosenkaisers schließlich 1814/1815 der Wiener Kongress statt, der Europa neu gliederte und Wien das Industriezeitalter bescherte. Nach den Jahren des Dritten Reichs wurde Wien die Hauptstadt Österreichs und entwickelte sich sehr schnell zu einer interessanten Metropole, die heute über 1,7 Millionen Einwohner hat. Kurios ist allerdings, dass Wien erst im vergangenen Jahr seinen ersten Hauptbahnhof bekommen hat.

Freud und etwas morbid
Wien ist auch die Stadt der Museen. Die große Auswahl beginnt bei der Albertina und führt über das naturhistorische Museum bis zum Siegmund-Freud Museum, in dem die berühmte Couch des Psychoanalytikers besichtigt werden kann. Der Narrenturm erfordert gute Nerven, denn dort ist das anatomische Museum untergebracht und mit dem Bestattungsmuseum wird Wien seinem Ruf als etwas morbide Hauptstadt auf jeden Fall gerecht.

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