London – Weltstadt an der Themse

London ist nach Moskau und Istanbul die größte Stadt in Europa und eine Stadt der großen Kontraste. Auf der einen Seite schrill, bunt und modern, auf der anderen Seite konservativ, royalistisch und traditionell. Keine Stadt in Europa hat mehr Parks, und keine andere Metropole ist architektonisch so vielseitig wie die Hauptstadt Englands. 30 Millionen Menschen kommen jedes Jahr nach London und sind fasziniert von einer Stadt, in der die Vergangenheit, die Gegenwart und auch die Zukunft wunderbar harmonisch zusammenleben.

Eine Stadt mit Vergangenheit
Auch wenn London flippig und modern ist, überall in der Stadt gibt es noch heute eindrucksvolle Zeugen einer reichen Vergangenheit. Als die Römer im Jahre 43 nach Christus Britannien überfielen, gründeten sie an der Themse eine kleine Hafenstadt, der sie den Namen Londinium gaben.

Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches spielte auch die einst strategisch wichtige Hafenstadt keine Rolle mehr, und ab dem 5. Jahrhundert war London praktisch dem Verfall preisgegeben. 400 Jahre später kamen die Angelsachsen und bauten an der gleichen Stelle wieder eine Stadt, der sie den Namen Lundenburgh gaben.

Erst die Normannen gaben 1066 der Stadt den Namen London und bauten im gleichen Jahr auch den Tower. Nachdem zuerst die Pest und dann 1666 ein großer Brand das mittelalterliche London fast zerstört haben, wuchs eine Metropole, die im 19. Jahrhundert die reichste und mächtigste Stadt der Welt wurde. Aus der Hauptstadt eines Imperiums wurde die Hauptstadt Englands, die bis heute ein bunter Flickenteppich der Geschichte ist.

Londoner Museen – Ein Spiegel der Geschichte und Moderne
London ist eine Weltstadt und kann mit einer großen Anzahl an Museen seine Besucher in ihren Bann ziehen. Die Tate und die Modern Tate Gallery, das National Museum und das British Museum, das Wachsfigurenkabinett und auch der London Dungeon, der Kerker von London, gehören zu den Dingen, die jeder besuchen sollte.

Krimifans werden im Sherlock Holmes Museum in der Baker Street ihren Spaß haben, und wer mehr über die militärische Vergangenheit des britischen Empire wissen will, der sollte die Churchill War Rooms besuchen.

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