Berlin – Hauptstadt und Kulturzentrum Deutschlands

In keiner anderen deutschen Stadt ist die Geschichte Deutschlands so spürbar wie in der Hauptstadt Berlin. Mit 3,4 Millionen ist Berlin die größte Stadt in Deutschland und Spitzenreiter, wenn es um Sehenswürdigkeiten, Kultur und Freizeitangebote geht. Historische Bauwerke, Shoppingmöglichkeiten, Museen und Festivals – Berlin hat einfach alles.

Die Geschichte Berlins
Urkundlich erwähnt wird Berlin zum ersten Mal 1237, allerdings heißt die Stadt damals Cölln und liegt auf einer Insel in der Spree. Nachdem der Dreißigjährige Krieg für Berlin verheerende Folgen hat, blüht die Stadt unter König Friedrich I. Anfang des 18. Jahrhundert auf und wird zum ersten Mal Hauptstadt.

Nach der Ära Preußen 1806, verliert Berlin an Attraktivität und wird erst mit der zunehmenden Industrialisierung um 1850 wieder interessant. Im Kaiserreich und auch in der Weimarer Republik sowie im nationalsozialistischen Deutschland ist Berlin das Zentrum des Landes und wird nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer geteilten Stadt.

Als es 1989 in der DDR zur friedlichen Revolution kommt, fällt die Mauer, die Berlin seit 1961 in zwei Teile geteilt hat und die Stadt wächst wieder zusammen. Am 20. Juni 1991 fällt der Bundestag die Entscheidung, dass Berlin wieder die Hauptstadt der Bundesrepublik sein wird.

Museen – so weit das Auge reicht
Was für die Bühnen und Theater in Berlin gilt, das gilt auch für die Museen, denn auch hier ist das Angebot mehr als groß. Zu den interessantesten Museen gehört das Pergamon Museum auf der Museumsinsel mit dem weltberühmten Pergamon Altar, und das Jüdische Museum zeigt in einer Dauerausstellung 2.000 Jahre jüdische Geschichte und die Geschichte der Juden in Berlin.

Im Naturkundemuseum steht das größte Saurierskelett der Welt und das Mauermuseum am Checkpoint Charlie erinnert an die Geschichte einer geteilten Stadt. Ein besonderes Museum ist das Holocaust Mahnmal unweit des Reichstags. Wer das alte Berlin kennenlernen will, der sollte das Nikolai-Viertel besuchen, das mit seinen Gaslaternen und typischen Eckkneipen, in denen es neben der Berliner Weiße auch eine Molle (Bier) mit Korn gibt, das nostalgische Berlin wieder aufleben lässt. Im Nikolai-Viertel steht mit der Nikolai-Kirche auch die älteste Kirche der Stadt.

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